Druck am Immobilienmarkt wächst – Zinskommentar Juni 2026

Das Wichtigste in Kürze:
• Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise weiter in die Höhe – und damit Inflation und Bauzinsen gleich mit.
• EZB und Fed stecken im Dilemma: Eigentlich wäre Lockerung dran, die Inflation lässt es aber nicht zu.
• Wer jetzt kaufen will, zahlt doppelt: steigende Zinsen und hohe Kaufnebenkosten.

Bauzinsen über 4%: Jetzt handeln? Zinskommentar Mai 2026

Das Wichtigste in Kürze:
• Der Iran-Krieg hat die zaghafte Erholung am Immobilienmarkt abgewürgt – die Bauzinsen sind spürbar gestiegen und überschreiten teilweise die Vier-Prozent-Marke.
• Die Bundesregierung halbiert ihre Wachstumsprognose auf magere 0,5 Prozent – die derzeitige Krise frisst die erhoffte Erholung auf.
• EZB und Fed in den USA halten die Füße noch still und heben ihre Leitzinsen nicht an.

Zwischen Krisenangst und Zins-Chance – Zinskommentar April 2026

Das Wichtigste in Kürze:
• Die Inflation holt tief Luft: Der Iran-Krieg und rasant steigende Energiepreise treiben die Teuerungsraten weltweit nach oben und wecken ungemütliche Ängste vor einer Stagflation.
• Die Europäische Zentralbank hält die Leitzinsen angesichts der unsicheren Lage stabil. Vorerst!
• Entgegen der allgemeinen Krisenstimmung zeigt unser Zinsbarometer ein gespaltenes Bild. Während kurze Laufzeiten teurer werden, geben die Zinsen für langfristige Darlehen sogar leicht nach.

Bauzinsen gerade günstiger, genauer Blick lohnt sich – Zinskommentar März 2026

Das Wichtigste in Kürze:
• EZB drückt die Pause-Taste: Die Leitzinsen bleiben bei 2,0 Prozent, während die Inflation dank eines starken Euro weiter sinkt.
• Bei den Bauzinsen in unserem Zinsbarometer ging es im Februar einen guten Ruck nach unten.
• Paradoxe Lage am Bau: Während die Baugenehmigungen erstmals wieder steigen, warnt die Branche vor einem Einbruch bei den tatsächlichen Fertigstellungen im Jahr 2026.

Pa­ra­dox: Markt-Ner­vo­si­tät hält Zin­sen sta­bil – Zinskommentar Februar 2026

Das Wichtigste in Kürze:
• Ein Eklat in Davos und die unberechenbare US-Politik sorgen für Nervosität – was die Zinsen paradoxerweise stabil halten könnte.
• Eine neue Studie beziffert den Wohnungsmangel auf 1,4 Millionen Einheiten: Warten auf Neubau wird zur Geduldsprobe.
• Trotz gestiegener Kreditsummen raten Profis zur „Vollkasko-Mentalität“ mit langen Zinsbindungen. Passend dazu sind fünfzehnjährige Kredite im vergangenen Monat günstiger geworden.